Freiburgs Wohnungseigentümergemeinschaften sollen klimafreundlicher werden

Stadt Freiburg bietet professionelle energetische Beratungen

Die Stadt Freiburg möchte Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) fördern, ihre Häuser für eine klimafreundliche Zukunft fit zu machen. Um ihnen die Entscheidung für eine energetische Sanierung zu erleichtern, können sie sich jetzt für professionelle Beratungen bewerben und damit viel Geld sparen. Speziell geschulte Energieberaterinnen und –berater unterstützen die WEG dann mit einer umfassenden und individuellen Expertise.

Um die Klimaschutzziele von Bund, Land und Stadt zu erreichen, gilt es auch, Gebäude energetisch zu modernisieren. Sie sollen zum einen weniger Energie verbrauchen. Es geht aber auch darum, verstärkt erneuerbare Energien für die Strom- und Wärmeversorgung zu nutzen. Insgesamt ist man schon auf einem guten Weg: Die Förderungen von Bund, Land und der Stadt Freiburg sind großzügig. Erneuerbare Energien, wie beispielsweise Photovoltaik, lohnen sich auch wirtschaftlich und erhöhen den Wohnkomfort.

Investitionen in energetische Sanierungen oder moderne Heizungstechnik sind jedoch bei den WEG schwieriger als bei Einfamilienhäusern: Zu den üblichen Hemmnissen, wie fehlenden finanziellen Rücklagen, kommt, dass die Eigentümerinnen und Eigentümer Mehrheiten für ihr Vorhaben finden müssen. Dies ist in der Praxis oft schwierig, da hier ganz verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen aufeinandertreffen.

Die Stadt Freiburg will die WEG daher gerade in der Entscheidungsphase für eine energetische Modernisierung motivieren. Dazu bietet sie drei verschiedenen Beratungen an: einen Heizungscheck zum Einstieg, einen individuellen Sanierungsfahrplan sowie einen umfassenden Vergleich der Heizungsvarianten. Für die beiden letzteren Varianten fällt ein Eigenanteil von etwa 10 Prozent (300 bis 400 Euro) an. Alle weiteren Kosten trägt die Stadt Freiburg. Den Heizungscheck finanziert sie komplett, ohne Zuzahlung durch die WEG.

Unterstützt wird sie dabei von der Energieagentur Regio Freiburg, die das Projekt im Auftrag der Stadt Freiburg koordiniert und die ausgewählte Energieberaterinnen und -berater für die anspruchsvolle Zielgruppe speziell schult. Die Stadt finanziert neben den Beratungen selbst auch die Fortbildung. Diese ist bereits gut nachgefragt und startet im Februar. Im Frühjahr sind dann die ersten qualitätsgesicherten Beratungen geplant.

„Die Wohnungseigentümergemeinschaften profitieren von einer umfassenden Sanierungsberatung, da hier das ganze Gebäude mit den jeweiligen Bedingungen betrachtet wird“, führt Anne Hillenbach von der Energieagentur Regio Freiburg aus. Doch die Kosten für umfangreiche Beratungen können bei mehreren Tausend Euro liegen und damit ein ernstes Hindernis auf dem Weg zur Sanierung sein. Dies wissen auch die in das Projekt eingebundenen Hausverwaltungen. Sie begrüßen es daher, dass die Stadt Freiburg einige Sanierungsberatungen nun finanziell deutlich über das übliche Maß hinaus fördert. „Wir hoffen auf ein reges Interesse und eine große Anzahl an Anträgen der Wohnungseigentümergemeinschaften für eine energetische Beratung. Da das Kontingent begrenzt ist, müssen sich die WEG für eine Förderung bewerben. Auswahlkriterien sind eine deutliche Klimaschutzwirkung und eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass das Vorhaben umgesetzt wird“, so Gerda Stuchlik, Umweltbürgermeisterin der Stadt Freiburg.
Jetzt bewerben:

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Wohnungseigentümergemeinschaften, die eine Sanierungsberatung erhalten möchten, können sich bei der Energieagentur Regio Freiburg näher informieren und bewerben. Dies gilt für Eigentümerinnen und Eigentümer ebenso wie für Verwaltende und Beiräte. Antragsberechtigt sind alle WEG, die aus mindestens vier Eigentümern bestehen. Für den geförderten Heizvariantenvergleich sollte die WEG zusätzlich mindestens acht Wohneinheiten aufweisen. Die Bewerbung ist unkompliziert auf der Webseite möglich unter energieagentur-regiofreiburg.eu.

Quelle: Presseinfo Stadt Freiburg

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